| Absoluter Höhepunkt der
Kreidacher Kerwe war auch diesmal wieder
der Bunte Abend, in diesem Jahr als
"Erste Kreidacher Kerwesitzung"
gefeiert. Im dicht besetzten Saal der
Kreidacher Mehrzweckhalle herrschte tolle
Stimmung.


Zur Eröffnung beantragte
Kerwepfarrer Jochen Maier mit seiner Frau
(Mario Bugler) zunächst beim
Unterhaltungs-Amt eine Verlängerung der
Fastnacht. Die gestrenge Beamtin (Petra
Öhlschläger) ließ sich schließlich
wirklich breitschlagen und genehmigte die
Ausnahme.

Die Prinzengarde aus
Hirschhorn brachte dann gleich richtige
Fastnachtsstimmung in die Kerwesitzung.
Der zackige Gardetanz kam bei alt und jung
sehr gut an.

"Die Karawane zieht
weiter" sangen die Bläck Föss,
Björn Kist und Ralf Streckfuß setzten
den Song überaus gekonnt in tänzerische
Bewegungen um, bei denen die
Bauchtanzelemente ganz klar dominierten.

Beim Fußballsketch mit
Jochen Maier, Ralf Streckfuß, Markus
Münd und Nationaltrainer Rudi Völler
(Mario Bugler) sorgten die Einfälle der
Aktiven ebenso für Begeisterung beim
Publikum wie beim anschließenden
Blödelsong "Give me Moorhuhn",
mit dem Wigald Boning (Dominik Krüger)
auf der Moorhuhn-Welle reiten wollte.
Beeindruckend auch die beiden Hühner Anke
Farda und Christiane Fuhr.

Als Bluesbrothers 2033
wirbelten Mario Bugler, Dominik Krüger
und Markus Münd über die Bühne, Andreas
Maier als Andi brachte das Publikum mit
frechen und deftigen Sprüchen über das
Zusammenleben zwischen Mann und Frau in
Stimmung. Selbst, als vier Frauen ihn
umschwärmten und ihm Rosen schenken
wollten, zeigte er ihnen nur die kalte
Schulter.


Daneben boten die
Veranstalter der Ersten Kreidacher
Kerwesitzung Büttenreden und weitere
Playback-Songs, alles in allem ein
wirklich ausgewogenes Programm, obwohl
ihre Moderatorin am Tag zuvor durch einen
Unfall ausfiel und der gebuchte Musiker am
Montagmittag durch einen Hexenschuss
außer Gefecht gesetzt und ebenfalls
kurzfristig ersetzt werden musste.
Beim großen Finale waren
die Akteure der Sitzung natürlich alle
sehr zufrieden. Und so stimmten sie aus
voller Kehle in den "Anton aus
Tirol" mit ein.

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