| Der Kerwe-Freitag |
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Nach dem Fassbieranstich wurde am Freitagabend auf der Wald-Michelbacher Kerwe ausgelassen gefeiert. Selbst ein Gewitter mit heftig herabrauschendem Regen und ein weiterer Regenguss konnten die Stimmung nicht trüben. |
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| Zahlreiche Besucher hatten sich in der Kerwescheuer des Männergesangvereins 1951 eingefunden, um zu beobachten, ob Bürgermeister Joachim Kunkel auch diesmal wieder der Fassbieranstich gelingt. Vorsitzender Markus Riebel begrüßte die Besucher im Namen des Vereins und ging kurz auf das Programm bis zum Montag ein. Natürlich wies er auch darauf hin, dass dies die letzte Kerwe in der Sängerscheuer ist, und brachte sein Bedauern darüber zum Ausdruck. Allerdings seien alle Verantwortlichen sehr zuversichtlich, auch im kommenden Jahr wieder bei der Kerwe mit dabei zu sein. |
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| Info: Verkehrsamt, In der Gass 17, Tel. 06207 / 94 70, Fax 94 71 70 | ||
| Nach dem Fassbieranstich spielte "Soundlive" für die Besucher Unterhaltungsmusik. Und die Bar im hinteren Bereich entwickelte sich ganz schnell zum großen Anziehungspunkt für die Kerwebesucher. Hier wurde bis weit nach Mitternacht in fröhlicher Runde ausgelassen gefeiert. |
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| Etwas ruhiger ging es in den ersten Stunden in den anderen Straußwirtschaften zu. Bei der Feuerwehr, die wie in den vergangenen Jahren im Hof der Metzgerei Lulay ihre Straußwirtschaft eingerichtet hatte, sorgte die Feuerwehrkapelle mit einem abwechslungsreichen Programm für Stimmung. Dabei zeigten die Musiker, dass Blasmusik nicht immer laut sein muss, mit großem Einfühlungsvermögen spielten sie zahlreiche moderne Kompositionen. |
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| Der Hof vom Cafe Jöst wurde
für die Kerwetage ebenfalls in eine Veranstaltungsfläche verwandelt,
hier gastierte am Freitagabend die junge Überwälder Band "eX-Fear",
die mit Punk und Rock vor allem die jüngeren Kerwebesucher ansprach. Auch
hier schlugen die Stimmungswogen hoch und die Besucher drängten sich vor
der eigens für diesen Abend installierten Bühne |
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Angesichts des guten Besuches war es doch recht bedauerlich, dass bei einigen der Schausteller schon recht früh die Lichter ausgingen. So blieb auf dem Parkplatz in der Gass nur die Schießbude als Vergnügungsmöglichkeit übrig und in der Hofwiese drehte der "Disco-Zirkus" lange seine Runden. Überhaupt entwickelte sich dieses rasante Karussell bei Kindern, Teens und Twens zum großen Renner. Selbst fortgeschrittene Jahrgänge gehörten zu den Mutigen, die hier ein paar schnelle Runden drehten. Vor allem die Teenies waren aber zu hören, wenn wieder einmal gefragt wurde: "Wollt ihr es schneller?" Dann antwortete ein ganz lautes "Ja". |
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